Versorgungssicherheit

Häufig gestellte Fragen

Bei der Frühwarnstufe handelt es sich um eine Vorsorgestufe. Sie soll das den Gasverbrauch in das Bewusstsein rücken und bereits zum Gassparen anregen. Auch wird dies als Signal an die Industrie verstanden, dass der Gasverbrauch geprüft, optimiert und reduziert werden soll. 

In der Frühwarnstufe "liegen konkrete, ernst zu nehmende und zuverlässige Hinweise darauf vor, dass ein Ereignis eintreten kann, welches wahrscheinlich zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt". Daraufhin wird ein Krisenstab gebildet und die Lage eingeschätzt. 

Stufe zwei des Notfallplans Gas ist die Alarmstufe. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gab am 23.06.2022 bekannt, dass die Alarmstufe im Notfallplan Gas in Kraft getreten ist. Bei der Alarmstufe handelt es sich um die Stufe zwei von drei möglichen Stufen. Sie tritt in Kraft, wenn laut Notfallplan Gas „eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt“. Trotzdem ist der Markt aber noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen ohne, dass Maßnahmen von Seiten der Regierung ergriffen werden müssen.

Durch das Ausrufen der Alarmstufe berät der Bundesrat am 8. Juli ein Gesetz, um vermehrt Kohlekraftwerke wieder ans Netz zu holen. Das soll den Gasverbrauch drastisch reduzieren.

Preiserhöhungen: Paragraf 24 des Energiesicherungsgesetz sieht vor, dass im Falle der Alarmstufe Preiserhöhungen entlang der Lieferkette zügig weitergegeben werden können und auch Preisgarantien dann nicht mehr zählen. Damit dieser Paragraf in Kraft tritt, muss zusätzlich von der Bundesnetzagentur eine Gasmangellage festgestellt werden. Da dieser Fall bisher noch nicht eingetreten ist, ist der Paragraf 24 aktuell nicht anwendbar.

In der Notfallphase herrscht laut Bundesnetzagentur ein akuter Mangel, auf dem Markt wäre kein Gas für den freien Verkauf verfügbar. Dann ist die Abschaltung nicht mehr freiwillig, sondern erfolgt durch den Staat in einer sogenannten "hoheitlichen Zuteilung". Diese Aufgabe übernimmt die Bundesnetzagentur, die für die Regulierung und die Wettbewerbsaufsicht beim Gas zuständig ist.

Die Versorgungssicherheit ist im EGT-Gebiet und in Deutschland weiterhin gewährleistet. Aber die Lage muss sehr genau beobachtet werden. Mit der jetzt ausgerufenen Alarmstufe wird die Beobachtung intensiviert und das Signal verstärkt, dass der Verbrauch aus Vorsorgegründen reduziert werden soll. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ändert sich allein mit der Ausrufung der Alarmstufe durch das Bundeswirtschaftsministerium erst einmal nichts.

In jedem Fall sind Haushaltkunden und Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser durch gesetzliche Bestimmungen besonders geschützt.

Aktuell werden neue Gaslieferanten geprüft (z.B. Katar) und zusätzlich bisherige Beziehungen (u.a. USA) ausgebaut. Außerdem werden LNG Lieferungen fokussiert und neue Terminals gebaut.

Im äußersten Notfall sind davon Großkunden betroffen, die nicht zur kritischen Infrastruktur zählen. Der Gesetzgeber hat klar geregelt, wer im Falle des Erreichens der Notfallstufe von einer Abschaltung betroffen wäre. Dies ist abhängig von der Branche, dem Gasverbrauch und diversen anderen Faktoren. Die EGT hat sich jedoch in den vergangenen Wochen auf mögliche Versorgungsengpässe vorbereitet und trifft alle erforderlichen Maßnahmen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. 

Egal ob Großkunde, kleiner Betrieb oder sogar Privatkunde: Alle können in der aktuellen Situation zu einer möglichen Stabiliserung der Lage beitragen. Dinge wie Strom und Wasser sparen sind oft sehr einfach umsetzbar, wenn wir uns unsere alltäglichen Gewohnheiten bewusst vor Augen führen. Wir müssen nicht 20 Minuten warm duschen und auch das Licht muss nicht in der gesamten Wohnung dauerhaft brennen. Ebenso können Produktionsprozesse in Firmen optimiert und gebündelt werden. Jede gesparte kWh Gas ist ein positiver Beitrag in der aktuell angespannten Situation. 

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